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Aktuelles
21.08.2016 9.30 Uhr "Sonntag der Diakonie"  Gottesdienst in Taura "Am Gründungsort"
11.09.2016 9.30 Uhr Blaulicht-Gottesdienst
 in Seelitz zur Arbeit der Notfallseelsorge
25.09.2016 10 Uhr Festgottesdienst
  in der Stadtkirche Mittweida
  zu 10 Jahre Eltern-Kind-Zentrum
  mit Vernissage "Viele kleine Hände ..."
4.11.2016 Mitgliederversammlung
  15 Uhr im Kirchgemeindehaus Burgstädt
Mitarbeiter gesucht
Auszubildende/n in der Altenpflege
Physiotherapeutin für die Frühförderung
Heilpädagogische Fachkraft
  für die Schulintegration
Sozialpädagogische Fachkraft
  für die Flüchtlingssozialarbeit
Pädagogische Fachkraft für die
  Betreuung unbegleiteter minderj. Flüchtlinge
Bundesfreiwilligendienst /  
  Freiwilliges Soziales Jahr:

Wir bieten mehrere Stellen im BFD und FSJ an. Bewerber können sich im "Haus der Diakonie" melden, Telefon 03737 / 4931-0.


Dorothee Fischer möchte achtsam mit sich selbst umgehen und Menschen in Not tröstend begleiten. Weitere Notfallseelsorger werden gebraucht.

Notfallseelsorger gesucht

„Ich bin da, wenn alle anderen gehen möchten“, diesen Gedanken findet Dorothee Fischer spannend. So hat die junge Frau aus Topfseifersdorf die Ausbildung zur Notfallseelsorgerin absolviert und wird ab Herbst 2016 ehrenamtlich im Einsatz sein – zum Beispiel die Polizei begleiten bei der Überbringung einer Todesnachricht oder Angehörige von Unfallopfern betreuen oder bei einem Todesfall im häuslichen Bereich weiter bei den Angehörigen verbleiben, wenn der Notarzt bereits wieder gehen muss. 

Insgesamt engagieren sich 15 Ehrenamtliche in den ehemaligen Landkreisen Mittweida und Döbeln in der Notfallseelsorge. Koordinatorin Bärbel Lange vom Diakonischen Werk Rochlitz e. V. sucht dringend weitere Helfer, um die Bereitschaftsdienste besser abzusichern. „Ein Notfallseelsorger sollte seelisch stabil sein, offen für die Gedanken und Gefühle anderer Menschen in Extremsituationen. Auch sollte man in letzter Zeit nicht gerade persönlich einen Notfall erlebt haben“, sagt Bärbel Lange. Zwei Tage im Monat haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter jeweils 24 Stunden Bereitschaft. Durch die entsprechende Ausbildung werden die Helfer auf ihre Einsätze vorbereitet.

Im vergangenen Jahr wurden die Notfallseelsorger des Diakonischen Werkes Rochlitz e. V. 36 Mal angefordert. Im Durchschnitt dauerte ein Einsatz etwa drei Stunden. Wer sich vorstellen kann, das Team der Notfallseelsorge zu unterstützen und sich über die Ausbildung informieren möchte, melde sich bei Bärbel Lange, Telefon 0176 / 56751957. 



Euro-Schüler engagieren sich beim Sportfest

Gummistiefel-Weitwurf, „Fühlen &  Finden im Sand“ sowie Kegeln und Angeln: Dies waren einige der Stationen beim diesjährigen Sportfest des Hauses Bethanien in Königsfeld. Alle der über 50 Bewohner beteiligten sich, auch Rollstuhlfahrer probierten sich beim Basketball und Eierlauf. Mit dabei waren zudem die Bewohner der Außenwohngruppen sowie Gäste aus der Wohnstätte Hartmannsdorf.
Erdacht, gestaltet und betreut wurden die sportlichen Stationen erstmals von Schülern der Euro-Akademie Rochlitz. Die künftigen Erzieher und Sozialassistenten bastelten zum Beispiel die Fische und Regenwürmer fürs Angelspiel, bauten die Slalomstecke auf und stoppten die Zeit beim Eierlauf. „Hier in der Praxis können die Schüler den Umgang mit Menschen mit Behinderung am besten lernen, ihnen die sportlichen Regeln vermitteln und in Aktion helfen“, sagt Lehrerin Eva Riedel, die den Einsatz der Schüler auch benoten wird.
Die Mitarbeiter des Hauses Bethanien sind dankbar für diese Unterstützung. Mussten sie doch in den vergangenen Jahren die Stationen betreuen und gleichzeitig die Bewohner begleiten. „Dies war stets ein personeller Engpass“, sagt Mitarbeiterin Steffi Roder, nimmt eine Bewohnerin an die Hand und hilft ihr, einen dicken Fisch aus dem Papp-Aquarium zu angeln.
Viola und Marlis beobachten das Geschehen, denn sie sind als Nächste an der Reihe. Um beim Sportfest teilzunehmen, haben die beiden Frauen extra Urlaub von ihrer Arbeit in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Geithain genommen. Stolz zeigt Marlis ihren Laufzettel und erzählt begeistert: „Beim Gummistiefel-Weitwurf habe ich 8 Meter geschafft.“  Die besten Sportler bekamen bei der abschließenden Siegerehrung eine Medaille verliehen.

(c) 2006 Diakonisches Werk Rochlitz e.V.